Mein Weg
Geboren und aufgewachsen in Süddeutschland, hat mich meine Ausbildung in der Pflege in den Norden Deutschlands geführt – und hier bin ich geblieben. Meine berufliche Laufbahn begann in der neurologisch-geriatrischen Rehabilitation, wo ich mit Menschen nach Schlaganfall arbeitete. Das interdisziplinäre therapeutische Team und die Entwicklungsmöglichkeiten im Albertinen Diakoniewerk Hamburg prägten meinen weiteren Weg entscheidend.
Durch intensive Einblicke in das Bobath-Konzept und meine Weiterbildung zum Praxisanleiter für Basale Stimulation entdeckte ich meine Begeisterung fürs Lehren. Erste Seminare als Freiberufler und pädagogische Erfahrungen in einer Krankenpflegehilfeschule und einer Weiterbildungsakademie führten mich zum Studium der Gesundheit, Soziologie sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik.
Akademischer Werdegang
Mein ursprüngliches Ziel war es, Berufsschullehrer zu werden. Nach dem Studium bot sich jedoch die Chance zur Promotion bei Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck an der Universität Bremen. Sowohl während des Studiums als auch bei der Promotion wurde ich durch ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung gefördert – eine Unterstützung, die mir vieles erst ermöglicht hat.
Meine erste pflegewissenschaftliche Professur hatte ich 2009 an der Evangelischen Hochschule Berlin. Seit 2014 bin ich Professor für Gesundheits- und Pflegemanagement an der Hochschule Bremen. Dort habe ich mehrere Studiengänge aufgebaut, als Studiendekan Verantwortung im mittleren Management übernommen, und ich hatte eine Stabstelle auf Rektoratsebene zur strategischen Ausrichtung der Hochschule Bremen für die Bereiche Gesundheit und Pflege. Von 2023 bis Ende 2025 leitete ich den Integrierten Gesundheitscampus Bremen – ein Netzwerkverbund mit dem Ziel, Gesundheitsthemen zwischen Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft für das Bundesland voranzubringen.
Was mich antreibt
Ich bin überzeugt davon, dass Veränderung im Gesundheitswesen durch Menschen entsteht – durch ihre Haltungen, Einstellungen und den Mut, neue Wege zu gehen. Deshalb interessiert mich nicht nur das "Was", sondern vor allem das "Wer" und "Wie": Wer sind die Menschen hinter den Projekten? Was treibt sie an? Wie können wir gemeinsam Brücken zwischen Theorie und Praxis bauen?
Diese Neugier prägt meine Arbeit – ob in der Forschung, Beratung oder im direkten Gespräch.